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Rollstuhlhunde

Rollstuhlhunde 4a + 4GS

Layla: „Meine Familie hat vor vier Jahren angefangen Straßenhunde und behinderte Hunde aus dem Ausland aufzunehmen um sie weiter zu vermitteln. Wir können mittlerweile bis zu 15 Hunde aufnehmen und haben sogar zwei „Rollikatzen“. Die Rollstühle für die Tiere sind Sonderanfertigungen, das bedeutet, dass für jeden Hund ein Rollstuhl gebaut wird, der zu ihm passt. Die Hunde müssen erst lernen, damit zu fahren, aber das geht meistens sehr schnell und sie freuen sich dann, dass sie wieder rennen können.“

Samy: „Es gibt Länder, in denen geht man mit Tieren nicht so gut um wie in Deutschland. Sie werden geschlagen oder angefahren und einfach auf der Straße liegen gelassen oder getötet. Die Hunde, die uns besucht haben, kommen aus solchen Ländern. Trotzdem waren sie nicht scheu und haben es sich richtig gut gehen lassen bei uns. Am liebsten hätte ich sie mit nach Hause genommen.“

Franco: „Die Hunde die uns besucht haben heißen Stella und Susi. Stella kommt aus Rumänien und Susi kommt aus Bulgarien. Sie haben beide gelähmte Hinterbeine und einen Rolli. Die Hunde zu sehen und zu fühlen war eine neue Erfahrung für mich.“

Salome: „Susi und Stella haben Hunderollstühle, weil sie ihre Hinterbeine nicht benutzen können. Stella musste man sogar ein Hinterbein abnehmen, sonst wäre sie gestorben. Sie ist die ganze Zeit herumgerannt und hat sich gefreut.“

Mehmet: „Ich hatte sehr großes Mitleid, als ich die Hunde gesehen habe. Vorher hatte ich solche Hunde noch nie gesehen. Dann habe ich aber schnell gemerkt, dass es die Hunde nicht interessiert, dass sie einen Rolli haben. Sie wollen nur leben und es geht ihnen gut. Sie waren sehr mutig und schnell, dafür dass sie Rollis haben. Ich habe mich gefreut, dass ich sie kennengelernt habe.“

Emilia: „Ich finde es sehr traurig wie schlecht manche Menschen mit Tieren umgehen, aber ich bin auch sehr froh, dass viele Hunde gerettet werden und die Chance bekommen, ein schönes Leben zu haben. Stella und Susi waren sehr zutraulich. Wir durften sie füttern und streicheln, das war schön.“

Lukas: „Ich fand es sehr nett von Frau Scheller, dass sie mir erklärt hat, dass die Beine der Hunde gelähmt sind, dass sie aber in den Pfoten trotzdem noch etwas spüren. Also spüren sie es auch, wenn man sie streichelt oder an den Pfoten kitzelt.“

Leon: „Ich finde die Hunde sehr nett und süß, sie fühlen sich ganz weich an. Sie waren ganz aufgeregt, weil so viele Kinder ihre Namen gerufen haben, aber sie haben sich auch gefreut, glaube ich.“

Moritz: „Am Anfang habe ich gedacht, dass die Hunde den Rolli nicht mögen, aber als ich gesehen habe, wie gut es ihnen geht und dass sie keine Angst haben, habe ich mich gefreut.“